Die verborgenen Schätze im Unternehmen BusinessVillage - Verlag für die Wirtschaft

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Die verborgenen Schätze im Unternehmen

Christian Kalkbrenner

14.09.2017 ·  Skalierende Geschäftsmodelle sind der neue Trend. Scheinbar aus dem Nichts entstehen Produkte und Dienstleistungen, die am Markt einschlagen. Doch dahinter steckt weniger ein brillanter Erfindergeist, als vielmehr eine nüchterne Analyse, auf welcher großen Welle das Unternehmen surft. Die skalierenden Unternehmen greifen Vorhandenes auf und machen es groß. Wie Sie die verborgenen Schätze in Ihrem Unternehmen heben, erfahren Sie hier.

Christian Kalkbrenner

Christian Kalkbrenner ist Strategieberater aus Überzeugung und zeigt Unternehmen den Weg an die Spitze. Dafür hat er ein eigenes Strategieverfahren entwickelt, den Bambus-Code®, für den er mit dem „Großen Preis des Mittelstandes“ ausgezeichnet wurde. Für seine Kunden entwirft und begleitet er seit Jahren skalierende Geschäftsmodelle, um deren Umsätze und Gewinne zu vervielfachen. Er ist Vortragsredner und Autor von mittlerweile fünf Managementbüchern und unzähligen Fachartikeln. » http://www.ub-kalkbrenner.de

Sixt hat gerade mal wieder überzogen. Eine Reklame war eindeutig zu sexistisch. Prompt ging ein Aufschrei durch die Medien und sorgte für doppeltes Interesse. Sixt´s Antwort auf die Kritik: „Sinn und Zweck einer jeden Werbung ist es, Aufmerksamkeit zu erreichen. Sixt ist bekannt für seine provokanten Anzeigen und Spots, dabei wollen wir aber niemanden diskriminieren…“

Die Elbphilharmonie hat sich weder an Budgets noch Zeitpläne gehalten. Kaum fertig gestellt, wartet sie als epochales Gebäude mit dem leisesten Konzertsaal der Welt auf. Schon kurz nach der Eröffnung ist der Saal auf lange Zeit ausgebucht. Als namhafter Künstler, Orchester oder Band muss man dort einfach auftreten.

Den Thermomix gibt es seit Anfang der siebziger Jahre. Doch die Verkaufszahlen explodieren erst seit ein paar Jahren so richtig. Seit Maschine, Rezept und Internet kombiniert werden, kennt die Begeisterung kein Halten mehr, trotz eines beachtlichen Einstiegspreises.

Unternehmen surfen auf Alphatrends

Drei Beispiele, die auf den ersten Blick wenig miteinander gemeinsam haben. Denn die Unternehmen nutzen drei völlig unterschiedliche Wellen, auf den sie surfen, um ihren geschäftlichen Erfolg noch weiter zu befeuern. Doch alle drei Wellen zählen zu den Alphatrends.

Sixt vermietet seit über 100 Jahren Pkws. Ob Miete, Leasing, Kauf, Chauffeur, Sharing – jeder könnte mit Sixt sein Leben lang unterwegs sein, ohne den klassischen Autohändler zu kontaktieren. Sixt ist cool. Die Farbkombination, die coolen Autos in den Flughäfen, die freche Werbung, der Service – das alles hat was. Das bringt Leben in den grauen Businessalltag. Sixt ist es seinen Kunden schuldig, ab und zu über die Strenge zu schlagen. Das machen die Coolen so.

Sixt nutzt für sein Geschäftsmodell den Alphatrend „Cool sein“. Er ist das Fundament der Strategie und des Markenkerns. Er gibt dem Unternehmen eine eigenständige Identität und den Kunden die Möglichkeit, anzudocken.

Der Alphatrend „Cool sein“

Unternehmen, die ebenfalls mit dem Alphatrend „Cool sein“ gut fahren, sind Tesla und Apple. Wenn wir an coole Typen und Unternehmen denken, zu denen auch die Extrembergsteiger „Huber-Buam“ gehören, ist es immer eine Mischung aus Unbeirrtheit für die eigenen Ziele, ein gewisses Maß an Mut zum Risiko und das Überwinden von Rückschlägen, die diese Charaktere formen. Wenn Sie sich also zu diesen „Coolen“ zählen, sollten Sie darüber nachdenken, wie Sie Ihre Leistungen ganz bewusst auf diesem Nährboden aufbauen und sie in Szene setzen.

„Superlativieren“ wirkt und zieht an

Die Elbphilharmonie mit ihrem leisesten Saal nutzt den Alphatrend „Superlativieren“. Genauso wie das größte Kreuzfahrtschiff der Welt, die Harmony of Seas, oder die gerade fertiggestellte längste Hängebrücke der Welt in der Schweiz. Größe zieht an. Das muss man einfach gesehen haben. Die Arlbergregion wirbt ganz bewusst mit der Bezeichnung „das größte Skigebiet Österreichs“. Das macht das Gebiet für passionierte Skifahrer schon fast zu einer Verpflichtung. Das meist besuchte Museum, die steilste Kletterwand, das älteste Volksfest der Welt – alles Superlative. Superlative fordern uns einerseits heraus, gleichzeitig geben sie uns die Sicherheit, mit der Entscheidung für dieses Objekt der Begierde nichts verkehrt zu machen. Es lohnt sich also durchaus darüber nachzudenken. – Worin könnte Ihr Superlativ bestehen?

Machen Sie es den Kunden bequem

Thermomix, Lieferheld und Tinder nutzen den Alphatrend „Bequem machen“. Scheinbar mühelos kommen die Kunden zu interessanten Ergebnissen, vom Essen bis zur Partnerwahl. Die Welt bequemer machen ist ein Urtraum der Menschen. Alles dreht sich darum: der Lift im Haus, die Parkhilfe beim Auto, der Elektromotor beim Fahrrad. Wer es mit seiner Problemlösung schafft, dem Kunden das Leben zu erleichtern, hat einen mächtigen Hebel in der Hand.

Shape Your Company

Wenn Sie Ihr Geschäftsmodell also weiter zum Blühen bringen wollen, können Sie dies auf Basis eines Alphatrends sehr effizient und bequem machen. Ohne lange Trial- und Errorphasen. Sie müssen sich nur dauerhaft für einen entscheiden und ihn dann konsequent ganzheitlich anwenden. Zwölf Alphatrends stehen zur Auswahl, drei davon kennen Sie jetzt. Mehr finden Sie im Buch „Scale up – Smarte Konzepte für agile Unternehmen“.

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